Fragen, Quellen und Karten
Alles, was auf einer Familienseite steht, hat eine Quelle. Hier steht, welche.
Was, wenn es den Ortsnamen mehrmals gibt?
Das kommt oft vor, in Schlesien gibt es zum Beispiel fünf Olbersdorfs. Wir zeigen alle Treffer mit Gemeinde und Lage, und Sie wählen den richtigen. Wenn Sie den Kreis kennen, geben Sie ihn gleich mit ein; dann stehen die Orte in seiner Nähe oben.
Woher stammen die alten Karten?
Es sind die amtlichen Messtischblätter 1:25.000 aus der Zeit vor 1945. Sie sind gemeinfrei. Wir nennen bei jeder Karte die Ausgabe und das Archiv, aus dem der Scan stammt.
Ist die Dorfchronik erfunden?
Nein. Die Chronik wird nur aus belegten Angaben geschrieben (Wikidata, Wikipedia, Kartenblatt), und jede Aussage verweist auf ihre Quelle. Ein Satz ohne Quelle wird gestrichen. Fehlen Angaben, wird die Chronik kürzer, statt etwas zu erfinden.
Was kostet es?
Die Suche ist kostenlos. Das Familienarchiv kostet 10 € im Monat, die ersten 7 Tage sind gratis: Sie zahlen in dieser Zeit nichts. Sie können jederzeit kündigen, und die fertigen PDFs gehören Ihnen.
Kann ich das verschenken?
Ja. Sie erstellen die Seite und schicken den Link oder drucken das A3-Poster aus. Die Familie kann eigene Erinnerungen und Fotos dazuschreiben.
Gehören auch Orte in Russland dazu?
Ja. Für Orte im heutigen Gebiet Kaliningrad zeigen wir den russischen Namen und das Satellitenbild von heute. Auch Orte im heutigen Litauen (Memelland) und in Tschechien findet die Suche.
Was passiert nach den 7 Tagen?
Danach kostet das Familienarchiv 10 € im Monat, wenn Sie es behalten möchten. Zwei Tage vor dem Ende schicken wir Ihnen eine Erinnerung. Kündigen können Sie unter „Konto“ mit einem Klick auf „Abo verwalten“.
Quellen und Karten
Die alten Karten: Messtischblätter 1:25.000
Die „Topographische Karte 1:25.000“, das Messtischblatt, ist die genaueste amtliche Karte des Deutschen Reichs vor 1945: Häuser, Kirchen, Wege, Wälder, Bäche und Flurnamen. Jedes Blatt deckt 10 Längenminuten mal 6 Breitenminuten ab, also etwa 11 mal 11 Kilometer. Die Blätter sind als Werke des Reichsamts für Landesaufnahme gemeinfrei; originalgetreue Scans begründen in Deutschland kein neues Recht (§ 68 UrhG).
Welche Ausgaben eines Blatts es gibt, entnehmen wir dem Kartenverzeichnis Mapster (igrek.amzp.pl); die Scans stammen aus Sammlungen wie dem Archiwum Map Zachodniej Polski, der University of California in Berkeley, dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig oder der Polnischen Nationalbibliothek. Jedes Blatt holen wir nur einmal und bewahren es selbst auf. Bei jeder Karte nennen wir Ausgabe und Archiv.
Wie das alte Blatt auf das Satellitenbild kommt
Wir finden auf dem Scan den Kartenrahmen, richten das Blatt gerade aus und legen seine Ecken auf die Koordinaten, die seine Blattnummer vorgibt, umgerechnet vom alten preußischen Bezugssystem auf das heutige. So liegen Kirche, Wege und Bach von damals dort, wo sie heute wären. Wo ein Scan nur ungefähr passt, sagen wir es auf der Seite.
Die Ortsangaben: Wikidata und Wikipedia
Heutiger Name, Land, Gemeinde und Lage kommen aus Wikidata (frei nutzbar, CC0). Der kurze Auszug zur Ortsgeschichte stammt aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und ist auf jeder Seite verlinkt. Heutige polnische, russische, litauische und tschechische Namen stehen gleichberechtigt neben den deutschen.
Das Satellitenbild von heute
Das heutige Bild ist ein Satelliten-Mosaik; die Quelle steht unten auf jeder Karte.
Was auf der Familienseite steht
- der alte und der heutige Name, Kreis (soweit bekannt), Gemeinde, Land und Koordinaten
- das Messtischblatt über dem Satellitenbild von heute, mit einem Regler zum Hin- und Herschieben
- alle gescannten Ausgaben des Blatts zum Wechseln, oft von etwa 1880 bis 1944
- eine kurze Dorfchronik, jede Aussage mit Quelle
- die Entfernung von Ihrem Wohnort
Erinnerungen der Familie sammeln
Schicken Sie den Link an Geschwister, Cousinen und Onkel. Mit einem kostenlosen Konto schreibt jeder dazu, was er weiß: wer wo wohnte, wie der Schulweg war, wo die Kirche stand. Fotos lassen sich anhängen. Sie bekommen eine E-Mail, wenn jemand etwas geschrieben hat.
A3-Poster zum Selbstdrucken
Auf Knopfdruck entsteht ein PDF im Format A3: das alte Kartenblatt mit dem markierten Dorf, alter und heutiger Name, Lage und eine kurze Bildunterschrift. Drucken Sie es zu Hause oder im Copyshop; das PDF gehört Ihnen.
Für wen Heimatblick gemacht ist
Für Kinder und Enkel von Familien, die aus Schlesien, Ost- und Westpreußen, Pommern oder Ostbrandenburg kamen. Oft kennt man nur den Namen, den Oma oder Opa genannt haben, und vielleicht den Kreis. Viele verschenken die Familienseite zu Weihnachten, zum Geburtstag oder vor einer Reise in die alte Heimat.
Heimatblick ist ein Familienalbum, keine politische Seite. Wir geben die Geschichte so wieder, wie die Quellen sie belegen, und nennen die heutigen Orte mit ihrem heutigen Namen.